Peel 3 ist ein professioneller, handgeführter 3D-Scanner für die präzise und flexible Digitalisierung realer Objekte. Der mobile 3D-Scanner eignet sich für Anwendungen in Produktdesign, Reverse Engineering, Ingenieurwesen, Kulturerhalt und Kunst, AR/VR, Healthcare, Aftermarket sowie Wartung und MRO.
Dank ergonomischem Design, integriertem Touchscreen, haptischer Benutzerführung und der enthaltenen Peel.OS Software ermöglicht Peel 3 einen intuitiven Scan-Workflow – von der mobilen 3D-Datenerfassung über die Bearbeitung der Scandaten bis zum Export in gängige 3D-Dateiformate für CAD-, Design- und Digitalisierungsprozesse.
Peel 3 ist ein professioneller, handgeführter 3D-Scanner für Anwender, die reale Objekte präzise digitalisieren und die erzeugten 3D-Daten strukturiert in bestehende Arbeitsabläufe übernehmen möchten. Das System verbindet einfache Bedienung mit hoher Detailerfassung und eignet sich für technische, kreative und dokumentarische Anwendungen.
Ob Produktdesign, Reverse Engineering, Ingenieurwesen, Kulturerhalt, Kunst, AR/VR, Healthcare oder digitale Archivierung: Der mobile 3D-Scanner unterstützt einen durchgängigen Workflow von der Erfassung des realen Objekts bis zur Weiterverarbeitung der Scandaten in CAD-, Visualisierungs- und Dokumentationsprozessen.
Der Scanner wurde für Objekte mit einer empfohlenen Größe von ungefähr 0,1 bis 3,0 Metern entwickelt. Mit einer Genauigkeit von bis zu 0,050 mm, einer Messrate von bis zu 1.250.000 Messungen pro Sekunde und einer Mesh-Auflösung von 0,250 mm bietet das System eine leistungsfähige Grundlage für professionelle 3D-Digitalisierung.
Die Positionierung kann über Objektgeometrie, Textur oder Targets erfolgen. Dadurch lassen sich unterschiedlichste Bauteile und Oberflächen erfassen – von technischen Komponenten über Designobjekte bis hin zu Skulpturen und Kulturgütern.
Weitere professionelle Scan- und Digitalisierungssysteme finden Sie in unserer Hardware-Übersicht. Für Kunstwerke und Kulturgüter bietet ImageWare Austria zusätzlich einen eigenen Service zur Digitalisierung von Kunstwerken an.

Der speziell entwickelte Multi-Grip-Griff unterstützt unterschiedliche typische Scanpositionen und erleichtert das Arbeiten an großen, komplexen oder schwer zugänglichen Objekten. Mit einem Gewicht von rund 950 g bleibt der Scanner dabei kompakt und mobil.
Gerade bei längeren Scanvorgängen oder beim Erfassen von Bauteilen aus unterschiedlichen Winkeln verbessert die ergonomische Bauform die Handhabung deutlich.

Der integrierte Multi-Funktion-Touchscreen ermöglicht eine direkte Interaktion mit dem Scanner. Wichtige Informationen zum Scanvorgang können unmittelbar am Gerät kontrolliert werden, ohne ständig zwischen Scanner und Computer wechseln zu müssen.
Der Touchscreen kann außerdem als Abstandsanzeige genutzt werden und unterstützt dadurch das Einhalten des optimalen Arbeitsabstands zum Objekt.

Die haptische Benutzerführung arbeitet mit unterschiedlichen Vibrationsmustern und gibt während des Scanvorgangs direktes Feedback. Das ist insbesondere beim Erfassen enger, verdeckter oder schwer einsehbarer Bereiche hilfreich.
Der Anwender erhält dadurch zusätzliche Informationen, ohne den Blick permanent auf den Bildschirm richten zu müssen. Dies unterstützt einen flüssigen Scanprozess und erleichtert die Orientierung am Objekt.
Zum Lieferumfang gehört Peel.OS, die speziell für die Peel-Scanner entwickelte Software zur Datenerfassung und Verarbeitung. Sie unterstützt den Anwender beim Erfassen, Bereinigen, Ausrichten, Optimieren und Exportieren der erzeugten 3D-Daten.
Geführte Workflows und integrierte Hilfefunktionen erleichtern den Einstieg in das professionelle 3D-Scanning und reduzieren den Aufwand bei wiederkehrenden Scanaufgaben.
Für Reverse-Engineering- und CAD-Anwendungen stehen zusätzlich Peel.CAD und Peel.CAD Pro zur Verfügung. Damit können aus den erfassten 3D-Daten unter anderem Querschnitte, geometrische Elemente und CAD-nahe Informationen erzeugt werden.
Die Ergebnisse lassen sich anschließend beispielsweise in CAD-Systemen wie SolidWorks, Autodesk Inventor, Autodesk Fusion oder Solid Edge weiterverwenden. Das macht den Scanner besonders interessant für Ersatzteilentwicklung, Anpassung bestehender Komponenten und Rekonstruktion nicht mehr verfügbarer Bauteile.
Wenn aus einem Scan anschließend ein physisches Bauteil entstehen soll, kann ImageWare Austria zusätzlich bei 3D-Konstruktion, Prototypenentwicklung und 3D-Druck unterstützen.
Die erzeugten Scandaten können in zahlreichen gängigen Formaten ausgegeben werden. Dazu gehören unter anderem STL, OBJ, PLY, 3MF, DXF und FBX. In Verbindung mit den entsprechenden CAD-Softwareoptionen stehen zusätzlich IGES- und STEP-Workflows zur Verfügung.
Dadurch lassen sich die Daten für Visualisierung, digitale Archivierung, 3D-Druck, CAD-Konstruktion, Reverse Engineering oder die Erstellung digitaler Inhalte weiterverwenden.
Der handgeführte 3D-Scanner eignet sich für Unternehmen, Bildungseinrichtungen, Museen, Werkstätten, Entwicklungsabteilungen, Forschungseinrichtungen und medizinisch-technische Anwender, die eine professionelle 3D-Scanning-Lösung mit guter Balance aus Bedienkomfort, Genauigkeit und wirtschaftlichem Einstieg suchen.
Sie möchten prüfen, ob der Peel 3 für Ihre Anwendung, Ihr Objekt oder Ihren Reverse-Engineering-Workflow geeignet ist?
ImageWare Austria unterstützt Sie bei der Auswahl der passenden 3D-Scanning-Lösung sowie bei Fragen zu Objektgröße, Genauigkeit, Scanworkflow, Peel.OS, CAD-Weiterverarbeitung und Integration in bestehende digitale Prozesse.
Kontaktieren Sie uns für eine persönliche Beratung oder ein individuelles Angebot für den Peel 3 3D-Scanner.
| Empfohlene Objektgröße | 0,1 – 3,0 m (0.3 – 10 ft) |
| Genauigkeit | Bis zu 0,050 mm (0.0020 in) |
| Volumetrische Genauigkeit | 0,050 mm + 0,100 mm/m (0.0020 in + 0.0012 in/ft) |
| Messfähigkeiten | Stift: 1,5 mm (0.059 in) Loch: 3,0 mm (0.118 in) Stufe: 0,1 mm (0.0039 in) Wand: 1,0 mm (0.039 in) |
| Mesh-Auflösung | 0,250 mm (0.01 in) |
| Scan-Bereich | 340 × 475 mm (13.39 × 18.7 in) |
| Scan-Geschwindigkeit | 80 sec/m2 (7.4 sec/ft2) |
| Arbeitsabstand | 250 bis 550 mm (9.8 bis 21.7 in) |
| Tiefe des Sichtfelds | 300 mm (11.8 in) |
| Lichtquelle des Projektors | IR VCSEL |
| Scanner-Bedienelemente | Integrierter Touchscreen |
| Farbauflösung am Objekt | 50 bis 200 dpi |
| Positionierungsmethoden | Geometrie und/oder Targets und/oder Textur |
| Messrate | 1.250.000 Messungen pro Sekunde |
| Abmessungen | 304 × 150 × 79 mm (12 × 5.9 × 3.2 in) |
| Gewicht | 950 g (2.1 lb) |
| Schnittstelle | USB 3.0 |
| Ausgabeformate | .dae, .fbx, .ma, .obj, .ply, .stl, .txt, .wrl, .x3d, .x3dz, .zpr, .dxf, .3mf, .iges*, .step* |
* IGES- und STEP-Ausgabe mit Peel.CAD oder Peel.CAD Pro.
Peel 3 eignet sich besonders für Anwendungen, bei denen reale Objekte präzise als digitale 3D-Modelle erfasst, archiviert, visualisiert oder für weitere Prozesse aufbereitet werden sollen. Der handgeführte 3D-Scanner deckt dabei ein breites Anwendungsspektrum von Kulturerhalt und Kunst über AR/VR und digitale Inhalte bis hin zu technisch orientierten Anwendungen im Healthcare-Bereich ab.
Die erzeugten 3D-Daten können anschließend für Dokumentation, Rekonstruktion, Visualisierung, CAD-nahe Prozesse, Reproduktion oder digitale Archivierung weiterverwendet werden. Weitere professionelle Systeme für unterschiedliche Scanaufgaben finden Sie in unserer Hardware-Übersicht.

Für Museen, Archive, Restaurierungsprojekte und Forschungseinrichtungen ermöglicht der 3D-Scanner die detailreiche Erfassung von Artefakten, Skulpturen und anderen kulturellen Objekten. Auf diese Weise lassen sich Bestände digital dokumentieren und als Grundlage für Restaurierung, Forschung, Lehre oder Reproduktion weiterverwenden.
Für zweidimensionale Originale wie Gemälde, Zeichnungen oder andere Kunstwerke bietet ImageWare Austria zusätzlich einen eigenen Service zur professionellen Digitalisierung von Kunstwerken an.

Wertvolle Artefakte und historische Gegenstände können als digitale 3D-Modelle erfasst werden. Dadurch entstehen langfristig nutzbare Datensätze für Dokumentation, Forschung, virtuelle Sammlungen und digitale Archive.

Beschädigte oder unvollständige Artefakte lassen sich dreidimensional dokumentieren und digital untersuchen. Die erzeugten Daten können anschließend beispielsweise als Grundlage für Rekonstruktionen, Ergänzungen oder Reproduktionen dienen.

Komplexe Geometrien und Oberflächen lassen sich dreidimensional erfassen und anschließend für Dokumentation, wissenschaftliche Analyse, Visualisierung oder Nachbildung weiterverwenden.

Digitalisierte Objekte können anschließend skaliert und beispielsweise für Ausstellungen, Lehre, Modellbau oder Reproduktionen in unterschiedlichen Größen aufbereitet werden.
Soll aus dem digitalen Modell anschließend ein physisches Objekt entstehen, kann ImageWare Austria zusätzlich bei 3D-Druck, 3D-Konstruktion und Prototypenentwicklung unterstützen.

Für AR- und VR-Projekte, digitale Produktpräsentationen, Schulungsinhalte und Entertainment ermöglicht der Scanner die Erfassung realer Gegenstände als digitale 3D-Daten. Physische Objekte können dadurch effizient als Ausgangspunkt für virtuelle Inhalte und digitale Assets genutzt werden.

Sammlerstücke, Produkte, Requisiten und Einzelstücke lassen sich als digitale 3D-Modelle erfassen und anschließend für virtuelle Präsentationen, Visualisierungen, Online-Inhalte oder interaktive Anwendungen weiterverarbeiten.

Wenn keine ursprünglichen CAD-Daten verfügbar sind, können reale Bauteile dreidimensional erfasst und als Grundlage für Schulungs-, Service- und Wartungsunterlagen verwendet werden.

Requisiten, Kostüme, Objekte und andere reale Vorlagen können als digitale Modelle erfasst und anschließend für Film, TV, visuelle Effekte, virtuelle Produktionen oder digitale Szenen weiterverwendet werden.

Im Healthcare-Umfeld kann die dreidimensionale Erfassung anatomischer Formen als technische Datengrundlage für individuelle Anpassungen und nachgelagerte Konstruktionsprozesse dienen. Der Scanner ermöglicht dabei eine kontaktlose digitale Erfassung komplexer Körper- und Formgeometrien.

Körpergeometrien können digital erfasst und anschließend als Grundlage für die technische Konstruktion individuell angepasster Lösungen verwendet werden.

Die berührungslose dreidimensionale Erfassung von Kopfgeometrien kann als Datengrundlage für technische Konstruktions-, Anpassungs- und Dokumentationsprozesse genutzt werden.

Digitale 3D-Geometriedaten können in technischen Workflows für individuell angepasste orthopädische und prothetische Komponenten weiterverwendet werden.

Für Sitzsysteme, Auflagen oder andere individuell gefertigte Hilfsmittel können präzise Formdaten erfasst und anschließend in geeigneten Konstruktions- und Fertigungsprozessen weiterverarbeitet werden.
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