SMA
Versascan XXL 36100

2A0 Flachbettscanner

Formate: A2 | A1 | A0
Verbindung: LAN
VERSASCAN 36100 Doppel-A0 Flachbettscanner

Doppel-A0-Flachbettscanner für extrem lange Originale

Der VERSASCAN 36100 ist ein professioneller Doppel-A0 Flachbettscanner für besonders große und lange Vorlagen. Mit einer Scanlänge von bis zu 2540 mm eignet sich das System für Dokumente, technische Zeichnungen, Karten, Pläne und andere Originale, die mit klassischen A0-Flachbettscannern nicht vollständig erfasst werden können.

Großformatige Digitalisierung ohne Dokumenteneinzug

Durch das Flachbettprinzip werden die Vorlagen während des Scanvorgangs nicht durch einen Dokumenteneinzug transportiert. Das ist insbesondere bei großformatigen, empfindlichen oder schwer zu handhabenden Originalen von Vorteil und ermöglicht die Digitalisierung spezieller Formate für Archive, technische Einrichtungen, Behörden und andere professionelle Anwendungen.

Großformatiges Flachbettscannen für empfindliche und außergewöhnliche Vorlagen

Der VERSASCAN 36100 gehört zur professionellen Flachbettscanner-Serie von SMA und ist für besonders große, lange oder empfindliche Vorlagen ausgelegt, die nicht mit einem Durchlaufscanner verarbeitet werden sollen. Das Flachbettprinzip ermöglicht die Digitalisierung, ohne dass das Original während des Scanvorgangs durch einen Dokumententransport geführt werden muss.

Dadurch eignet sich das System insbesondere für Karten, technische Zeichnungen, historische Dokumente, grafische Arbeiten, Kunstwerke und andere großformatige Originale, bei denen eine flache und kontrollierte Positionierung erforderlich ist.

Mobiler Unterbau und ergonomischer Arbeitsplatz

Der rollbare Unterbau erleichtert das Positionieren des großformatigen Scanners innerhalb des Arbeitsbereichs. Das Flachbett kann für Transport- und Platzierungszwecke hochgeklappt werden, wodurch sich das System trotz seiner außergewöhnlich großen Scanfläche flexibler bewegen lässt.

Optional ist eine motorische Höhenverstellung verfügbar. Damit kann die Arbeitshöhe an unterschiedliche Benutzer und Arbeitsabläufe angepasst werden – ein wichtiger Vorteil bei regelmäßigem und längerem Einsatz.

Einfache Bedienung direkt am Scanner

Der Scanablauf ist auf eine einfache Bedienung ausgelegt: Vorlage auflegen, Scanner schließen und den Scanvorgang starten. Die Auslösung kann je nach Konfiguration über Touchscreen, Fußschalter oder Mausklick erfolgen.

Das geschlossene Beleuchtungskonzept reduziert den Einfluss des Umgebungslichts auf die Bilderfassung. Gleichzeitig wird der Anwender während des Scanvorgangs nicht direkt von der Beleuchtung angestrahlt, was insbesondere bei längeren Digitalisierungsarbeiten einen angenehmeren Arbeitsplatz unterstützt.

LED-Beleuchtung für empfindliche Originale

Das Beleuchtungssystem arbeitet mit modernen LED-Lichtquellen ohne relevante UV- und IR-Emission. Dadurch eignet sich die Beleuchtung auch für empfindliche Originale und professionelle Digitalisierungsprojekte in Archiven, Bibliotheken, Museen und vergleichbaren Einrichtungen.

V3D für die visuelle Darstellung von Oberflächenstrukturen

Ein besonderes Merkmal des VERSASCAN 36100 ist die V3D-Technologie. Sie wurde entwickelt, um strukturierte, metallische, glänzende oder reliefartige Oberflächen differenziert abzubilden. Dazu können beispielsweise Holz, Kunststoffe, Textilien, Stein, Leder, Münzen und andere strukturierte Materialien gehören.

V3D steht für visuelles 3D. Es handelt sich nicht um einen geometrischen 3D-Scan mit einem räumlichen 3D-Modell, sondern um eine spezielle 2D-Bilderfassung, bei der Oberflächenstrukturen durch unterschiedliche Beleuchtungsrichtungen plastisch sichtbar gemacht werden.

Mehrere Beleuchtungsszenarien in einem Scanworkflow

Für die V3D-Erfassung wird derselbe Bereich mit unterschiedlichen Beleuchtungsszenarien und aus verschiedenen Lichtrichtungen aufgenommen. Dieser Vorgang erfolgt automatisch während des Scanprozesses. Die einzelnen Aufnahmen werden anschließend von der Software zu einer Darstellung kombiniert, in der Oberflächenstrukturen, Vertiefungen und Erhebungen deutlich hervortreten können.

Die unterschiedlichen Beleuchtungsrichtungen können zusätzlich die wahrnehmbare Schärfentiefe und Detaildarstellung strukturierter Materialien verbessern. Dadurch erweitert sich das Einsatzspektrum über klassische Dokumenten-, Archiv- und Bibliotheksanwendungen hinaus.

Klassisches 2D-Scanning weiterhin möglich

Die V3D-Funktion kann abhängig von der Anwendung aktiviert oder deaktiviert werden. Für klassische Dokumente, Karten, Zeichnungen und andere flache Vorlagen lässt sich der Scanner weiterhin im normalen 2D-Scanmodus betreiben.

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